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Ablagerungen in Dieselinjektoren

Die aktuelle Entwicklung hocheffizienter Einspritzsysteme für immer weiter steigende Raildrücke verschlimmert das Phänomen der inneren Ablagerungsbildung. Sowohl Motorenhersteller als auch Zulieferer sehen sich mit Problemen konfrontiert, welche zu kostenintensiven Garantiefällen führen und das Unternehmensansehen mindern können. Auf Basis langjähriger Forschung bieten wir Ihnen in diesem Bereich umfangreiche Leistungen an, für die uns spezialisierte Prüfstände, moderne Mikroskope und weitere Messtechnik zur Verfügung stehen.

Vorteile für Ihr Projekt:

  • Reduktion kostenintensiver Motorenversuche durch Reduktion der Rüstzeit und Betriebskosten
  • Kooperation mit führenden Experten im Bereich der Analyse von Ablagerungen
  • Anwendung bewährter Methoden zur Ablagerungsanalyse
  • Komplettlösung für den experimentellen Aufbau sowie die mechanischen und chemischen Analyse der Komponenten und Ablagerungen
  • Maßgeschneiderte Beratung und detaillierte Berichte

Sind Sie an weiterführenden Informationen interessiert? Kontaktieren Sie gerne unsere freundlichen Experten. Zusammen finden wir eine passende Lösung für Ihre Herausforderungen.

Gründe für die Ablagerungsbildung

Garantiefälle, die durch Ausfälle von Einspritzsystemen entstehen, können zum Scheitern neuer Technologien führen. Motorenhersteller und Zulieferer müssen Fertigungstoleranzen reduzieren und Einspritzdrücke erhöhen, um die stetig strikter werdenden CO2-Gesetzgebungen sowie sonstigen Emissionszielen gerecht zu werden. Diese Maßnahmen steigern die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Ausfällen durch Ablagerungsbildung. Wir haben eine große Anzahl von Kraftstoffkomponenten und  Additiven sowie spezifische Spaltgeometrien identifiziert, welche die Entwicklung zuverlässiger Einspritzsysteme erschweren.

Analyse von Kraftstoffablagerungen

Die dreidimensionale Analyse von Oberflächen und Ablagerungen unter Nutzung von Konfokal- und Laserscanning-Mikroskopie, erlaubt eine hervorragende Bewertung der Ablagerungsstruktur und chemischen Zusammensetzung. Diese Technik erlaubt zudem hochgenaue Messungen von:

  • Oberflächenrauigkeit
  • Ablagerungsstärke
  • Stärke transparenter Ablagerungen > 1 µm
  • Rotationssymetrische Komponenten
  • Partikelzählung
  • 3D-Durckerzeugnissen

IDID Prüfstand

Zur Unterstützung Ihres Entwicklungsprozesses und um sicherzustellen, dass Ihre Produkte die perfekte Lösung für die Aufgaben Ihrer Kunden sind, bieten wir Ihnen unsere Expertise und moderne Ausrüstung auf dem Gebiet der Ablagerungsbildung in Injektoren.

In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock hat unser Team einen IDID-Prüfstand entwickelt, der die Einsatzbedingungen im Laufe der Nutzungszeit eines Injektors zuverlässig abbilden kann. Der Prüfstand erlaubt eine präzise Einstellung aller Temperaturen und Randbedingungen sowie der chemischen Kraftstoffeigenschaften.

Diese Methodik ermöglicht uns die zuverlässige Erzeugung von Ablagerungen im inneren von Injektoren. Unsere Experten messen die Ablagerungen mit Konfokal- und Laserscanning-Mikroskopie und interpretieren die Ergebnisse mit Hilfe von bewährten Methoden.

Technische Daten

  • Systemdruck bis 2500 bar
  • Kraftstoffe: Diesel nach DIN EN 590, niedere Dieselqualitäten, HVO, RME, SME, HFO
  • Dieselinjektoren mit 5-200 mm³/hub
  • Systemtemperaturen bis 250 °C
  • Online-Überwachung der Injektorperformance
  • Stationärer/Instationärer Betrieb
  • Start / Stop Betrieb
  • Realer Kraftstoffkreislauf (open loop)
  • Rezirkulation von genutztem Kraftstoff (closed loop)
  • Betrieb von Magnet- und Piezo-Injektoren
  • Automatisierte Langzeitversuch bis 500 h